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casting shadows

pause ….lange pause, es ist nicht so das es nichts zu schreiben gab , nein , ganz im gegenteil! es gab/gibt sogar viel zu schreiben. nur sollte man ja erst dann schreiben, wenn das denken dazu abgeschlossen ist …. ich fange vielleicht trotzdem mal an, auch wenn vieles noch unausgegoren ist. und ich weiss auch nicht was ich alles schreiben sollte. viel von dem verhalten in meiner näheren und ferneren umgebung hat sich geändert, oder vielleicht besser , hat sich re-fokussiert. das kann man jetzt sehen wie man es will, ich finde es einerseits angenehm, weil sich dadurch auch meine sicht auf bestimmte dinge geändert hat und andererseits mich (wiedermal) in eine position drängt, in der ich eigentlich nicht mehr sein wollte. vielleicht hatte b. damit recht was sie mir vor nicht allzulanger zeit sagte. ich werde es hier nicht wiedergeben, weil es vieles an das ich denke und glaube in frage stellt. es reciht wenn meine gedanken sich in jeder freien sekunde damit beschäftigen. und es ist nichts positives, aber meinem momentanen leben kann ich sowieso nur wenige positive dinge abgewinnen. man ist auf einem schmalen grat losgegangen, der die höhe einer treppenstufe hatte und nach etlicher zeit laufen stellt mann fest, das zu der vermeintlich geringen höhe die distanz des pamir’s zum meeresspiegel hinzuaddiert wurde. nicht das das wandeln auf eben diesem schmalen grat damit schwerer wird , nein , aber ein absturz ist ungleich tödlicher als vorher. tödlich im übertragenen sinne.

vielleicht kennst du das, geneigter leser. beim beschreiten eines weges gibt es einen ausgangspunkt und (es sollte zumindest) einen zielpunkt geben. wenn es auch heisst, das der weg das ziel ist, so bin ich da vielleicht altmodisch, und habe doch auch noch einen punkt in meinem leben vor mir den ich irgendwann mal erreichen wollte. beim jetzigen stand ist doch aber so , weder weg noch ziel sind vorhanden, einzig die distanz ist grösser geworden und das was ich mir eigentlich vorgenommen habe, ist mit jedem schritt in weitere ferne gerückt. und um nicht in die tatsache zu verfallen, desillusioniert aufzugeben, setzt man(n) sich kleinere, nähere zwischenziele…. nur passiert mit denen genau das gleiche.

es ist keine verzweifelung. es ist nur angst.

4 Kommentare

  1. sonnenschein says:

    he du, irgendwann geht es doch allen von uns mal so und wir geben ja schließlich auch nicht auf. sei froh, du bist gesund und hast einen scharfen verstand, der dir nicht stolpersteine in den weg legen sollte, sondern mut geben!

    22. August 2006 @ 10:20

  2. me says:

    …manchmal holt mich der alltägliche frust mit riesenschritten ein, und leider schreibe ich dann auch immer hier … es wird wohl wirklich zeit das ich hier wegkomme. über den scharfen verstand können wir gerne mal diskutieren, denn allmählich glaube ich nicht mal mehr daran. wenn er mal da war, dann macht er jetzt wohl gerade urlaub oder ist dauerhaft in rente gegangen

    22. August 2006 @ 10:52

  3. sonnenschein says:

    ;-) glaub nicht dran, los zieh dich raus und schmunzel, weil wir dich lieb haben! ;-)

    22. August 2006 @ 16:57

  4. me says:

    he sonnenschein …. das mit dem lieb haben ist schon ne tolle sache, aber ich denke, du weisst wie es manchmal sein kann, wenn man/frau seinen rotwein alleine trinken kann. im tipps geben kann ich ganz groß sein , vergesse leider nur immer für mich die befolgung : “kind fass die herplatte nicht an, die ist heiss” habe ich schon tausendmal selber probiert, und ja , sie ist immer wieder heiss !

    22. August 2006 @ 17:01


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