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Suspicious Minds
ich sollte viel mehr schreiben, irgendwie schon. man könnte schon sagen ich bin faul ohne ende (was ich wohl auch bin) aber der geist , der ist willig und das fleisch, na das liegt einfach nur so da … viele dinge gehen einem durch den kopf über die woche, und man ist schon versucht in einer anwandlung von gefühlen ein,zwei zeilen darüber nieder zu legen. nur mache ich es nicht. manche emotionen sind zu frisch und die gedanken dazu zu hart, um sie sofort zu schreiben. so denke ich daran, es zu einem späteren zeitpunkt zu machen, was jedoch an meiner altersdemenz scheitert (nun so schlimm ist es sicherlich nicht, obwohl ich denke einige exzesse haben zum verlust von einigen synapsen, bzw. deren verbindungen beigetragen). es ist montag am späten nachmittag, ich sitze in meinem cafe und schreibe. die musik , aretha fordert ihn wieder mal ein, den respekt, ist angenehm und mir ist nach dem tag auf dem fahrrad auch nicht mal mehr sonderlich kalt. ereignislosigkeit bestimmt die tage und die nächte gleichermassen. doch halt , nein, mein gebranntes stück sand zuhause meint nach 5 jahren 24/7/52 anscheinend das es gut wäre. was seine MTBF angeht (ich liebe dieses acronym) . diese zeit ist wohl dem ende zugeneigt, und wie zum beweis erinnert er mich einmal am tag an den satz mit dem schuster und seinen schuhen.
sie sollten besser sein, und die gedanklichen “was-wäre-wenn-szenarien” auf den seiten diverser anbieter erinnern einen wieder mal schmerzlich daran , das dem sinnreichen nutzen der schönen neuen welt doch das hin und her putziger kleiner bunter papierscheinchen vorrausgeht. der alles entscheidene reibefaktor zwischen daumen und zeigefinger bescheinigt meinen entsprechenden wünschen immer noch den status “projekt”. das was anfangs des monats schon fast wie ein silberstreif aussah, entpuppte sich als im winde flatterndes aluminium. vielleicht sollte ic hmal meine voodoo utensilien aus irgendeiner kiste heraus holen umd dann mit einer feder im haar wüste laute der beschwörung ausstossend um das teil rumhüpfen, um so die geister der bits’n'bytes milde zu stimmen. oder a la otto mir eine st. christopherusplakette auf die front zu kleben. mit sie ansprechen nutzt übrigens erfahrungsgemäß rein garnix. ich habe es probiert.
finya. was gibts neues? naja, meine teilnahme am littlestorm-fan-club war doch nur eher zeitlich begrenzt, denn nach genauerer einsicht der anderen mitglieder bin ich zu der überzeugung gekommen, das manche gesellschaft schon schön ist, aber nun mal nicht jede. das schmälert nicht den wahrheitsgehalt untenstehender aussage, nein , es vertieft ihn eigentlich nur um die tatsache , das nichts bitterer ist als die wahrheit. und es fällt mir schwer, mich mit denen in einer runde zu sehen, deren arroganz (besser: niveau) zu dem gehört, was ich so ungemein super finde. “Niveau sieht von unten betrachtet immer wie Arroganz aus” einer der lieblingssprüche in den statements hat schon etwas knallhartes. so richtig abschreckend. niederschmetternd. man fühlt sich beim lesen als vertreter der richtigen unterschicht, obwohl man das f-wort nicht mal benutzt hat, nicht mal im imperativ. nein man ist von vornherein dazu verdammt, auf die zeichen zu warten, stiefelleckenderweise am unteren rand des erreignishorizonts zu warten, ob denn da mal eine antwort kommt. selbst komplimente werden als versteckte aufforderung zum austausch von körperflüssigkeiten verstanden. dabei dachte ich immer, das es wenn überhaupt nur eine vorstufe zu einer vorstufe zu einer vorstufe sind. nur ich als untenstehender begreife anscheinend soviel sachen nicht im sinne dessen, wie sie eigentlich gemeint sind. “du bist interessant, wenn dein schwarzer humor mich erquickt” eine andere aussage. auf die frage, welchen schwarzen humor man dann an dieser stelle hören wollte, lautet die antwort (nein nicht 42!): “wenn ich es nicht wüsste , dann hätte ich keinen”. nun sinnfreie antworten gibt es derer viele, aber eine solche verblüfft mich schon. mein sprichwörtlicher sarkassmus gab mir darauf mindestens 10 verschiedene antworten, und mein anstand verbot mir sie zu schreiben.
ich habe anscheinend meinen mir gebührenden platz in der unterschicht gefunden, um nach oben zum vorhandenen niveau zu schauen. vielleicht sollte man in sein eigenes statement schreiben, das man nicht der notorisch geile verheiratete frauenbeglücker ist. wobei, nun, das hatte schon mal, nur war es unverständlich weil man vielleicht von oben aus nicht gut lesen konnte. ich gelobe besserung. ja wirklich, ich werde versuche mich mit diesem platz abzufinden, und ja ich muss sogar sagen, ich fühle mich dabei sogar recht wohl. ein platz, in dem man nicht zwischen den zeilen einer schlecht programmierten singlebörse suchen muss, um rauszufinden was das gegenüber denn eigentlich schreiben wollte, aber nicht konnte, weil die luft oben die sinne vernebelt. oder halt auch der fehlende sauerstoff. oder die unlust über zitate nachzudenken. oder alles zusammen. oder auch was ganz anderes. ich könnte schon wieder DNA zitieren, aber ich sollte eher bohlen zitieren. oder halt den oscar wilde.
verblüffenderweise sind es gerade frauen die ihn gerne als quelle des wissens heranziehen. und wenn er wüsste, wieviele ihn zu ihrem zwecke vergewaltigen, mensch oscar, rotierenderweise im grabe, ich fühle mit dir. ehrlich. und so wird es zur erkenntnis, es gibt keine arroganz, nein nur falsch verstandenes niveau (und ich finde die blauen flaschen so cool).
quod licet iovi non licet bovi …..
ach ja, ich grinse schon wieder. scheint ne gute woche zu werden.

[...] blog ist es schon ganz lustig, wie man zu meinem blog findet. sinnigerweise bin ich durch meinen beitrag zum littlestorm fan club anscheinend in die annalen des deutschen google index eingegangen, denn [...]
6. Juli 2007 @ 10:39