[ View menu ]

astonished with a warm smile

wir leben in einer zeit, in der, sofern wir es nicht verhindern können, alles beständig und immer schneller werdend an einem vorbei zieht. dies ist ein tatsache und sicherlich nicht unbedingt neu für uns. es sind immer die kleinen momente, die uns zurücklehnen lassen und mit einem lächeln gedanken auffangen lassen, die sicherlich nicht mit “es war einmal…” zu tun haben, aber zumindest ein paar verschmitzte smiles über das gesicht huschen lassen.

und unvermutet begegnet einem die eigene vergangenheit, nicht vollständig rosa gefärbt, aber zumindest doch ereignisbereinigt, gecleant um all der dinge, über die wir froh sind, das sie vorbei sind. auch wenn wir die achtziger lieben, oder vielleicht gerade deshalb. umso schöner ist es wenn dann unvermutet eine erinnerung auftaucht, die so schon längst verloren geglaubt war. nein es ist nicht shanice die “i love your smile” trällert und auch nicht das jojo (was ich ernsthaft bedauere), und es ist mit sicherheit nicht mein einzigartiger wechsel in der gesellschaft, der weg vom punk zum gut bürgerlichen. (wobei diese wende in meinem leben wohl mit eine der gravierendsten war) nein, eine schlichte email im sinne von “ich habe dich nicht gesucht, aber gefunden” lässt mich in durchaus schönen erinnerungen schwelgen allen voran der, die sich mit meiner ersten grossen liebe verbindet. und wie alles andere bleiben auch immer nur die erinnerungen, die einen warm ums herz werden lassen, verschwunden sind die punkte die zu einem unvermeidlichen ende führten, ausgelöscht die streitereien die zu gegenseitigen temporären umlagerungen der eigenen person in die jeweils andere wohnung führten.

geblieben sind die gedanken an warme nächte, weiche haut, lachen im dunklen und eine lücke die danach schwer zu schliessen war.

vielleicht nicht einmal bis heute geschlossen ist.

und es ist schön sich an dieses zu erinnern, das hervorgeholt wird aus der kiste von dingen, die man vermeintlicherweise weit hinter sich gelassen hat. und eigentlich sind das gedanken für die abende um das song klah fest in hai narn , mit dem blick auf die offene see mit einer blutrot im meer versinkenden sonne die man festhalten möchte, nur um den augenblick zu erhalten.und im radio läuft shanice….. und im nachhinein muss ich sagen das war wol eine der schönsten zeiten die man hatte. ohne die aus der damaligen sicht die mit abstand unbeschwerteste war.

und so ist es schön auf diese art und weise daran erinnert zu werden, und ich weiss, ich habe ein foto irgendwo zu liegen von einem sommernachmittag auf dem gendarmenmarkt.

noch zwanzig minuten bis nach stuttgart ……

2 Kommentare

  1. Bea says:

    ach seufz, erinnerungen können so bittersüss und schmerzhaft sein. Teile des Lebens und viele, viele kommen noch dazu…

    8. Februar 2007 @ 12:40

  2. irgendwer says:

    ja manchmal halt, manchmal passiert vieles auf einmal , und wenn dann noch soetwas dazu kommt, dann lehnt man sich zurück und geniesst das passieren der erinnerungen. und du glaubst gar nicht wie froh ich gerade bin , *nicht* zuhause zu sein , weil dann würde der song vermutlich hoch und runter laufen. und der mensch an sich neigt ja gerne zu selbstkasteiungen :-(
    und das noch viele dazu kommen denke ich mir auch , aber an intensivität sind die genannten kaum zu übertreffen !

    8. Februar 2007 @ 13:03


Notice: comments_rss_link ist seit Version 2.5 veraltet! Benutze stattdessen post_comments_feed_link(). in /var/www/clients/client24/web83/web/wp-includes/functions.php on line 3382
RSS feed Comments | TrackBack URI

Write Comment

XHTML: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>