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….one week ago……
in anlehnung an falco (er möge mir verzeihen), ja es ist eine woche vergangen seit dem letzten eintrag. nicht das mir nix einfallen würde , oh nein, es gibt so viele dinge über die ich schreiben könnte. nein , ich hatte schlichtweg keine zeit. einfach nur keine zeit. ja, geneigter leser , du könntest behaupten, für ein, zwei zeile ist immer eine minute zeit…. womit du vielleicht auch recht hättest. ok , dann sage ich einfach ich war zu faul. soll ja auch mal vorkommen. bei mir zumindest. ich schreibe schon auf meine innere ToDo-List (dt. zu-erledigen-liste
) das die selbstdisziplin mal mit dicken buchstaben sich in mein gehirn einbrennen mag, und ja wo ein wille ist , da ist auch ein gebüsch. und nein , ich will eigentlich keine selbstdisziplin, zumindest sträubt sich jedes häärchen bei dem gedanken, dinge zu machen, die man vermeintlich machen muß. wer mich kennt weiss, welchen stellenwert das kleine wörtchen “muss” bei mir einnimmt. wer mich nicht kennt, sollte mich kennenlernen
wenn ich das wort chaos mal in einem zusammenhang nennen darf, der auf einen engeren zeitraum als mein leben beschränkt ist, dann würde ich sagen, die vergangene woche hat im beschreibungsranking einen recht hohen platz bekommen. obwohl es ist eigentlich nix passiert, zumindest nix, was tiefgründige auswirkungen auf mein ich hat. es war einfach nur komplett unorganisiert, das leben der letzten 7 tage, bis hin zu einem tag mit völligen dropdown, wo dann garnix mehr ging. man sollte meinen, in meinem alter wäre alles abgeklärt und man wüsste ungefähr, wo es mit einem selbst hingeht, aber dank solcher wochen, werde ich immer wieder gerne daran erinnert, das dem nicht so ist. wobei ich einige augenblicke gehasst habe, und streckenweise mich selbst noch mehr hasste, wegen dem handeln in eben diesen augenblicken.
manchesmal verfolgte mich der neid ob meiner freunde, die ein paar tage urlaub machen, und ebenso erfüllte mich die freude, das sie es machen. emotionen sind schon eine geniale achterbahn, auch wenn man in jeder kurve denkt, das es einen aus der bahn schubst und eine ewige zeit des freien falls folgt. macht man dann die augen wieder auf , ist doch nur wieder der normale fluß, der im andauernden auf und ab des lebens fliesst. ich nehme mir immer wieder vor, in der nächsten kurve nicht die augen zu schliessen und einfach das adrenalin zu geniessen, und schaffe es doch nicht.
zurück zur woche, die bestimmt war von : arbeit. ja ich mache meine arbeit gerne, auch wenn sie manches mal darin ausartet, das tief im innern der wunsch keimt, solltest du noch einmal gefragt werden , was du machen möchtest, du mit der tieferen inbrunst aller gefühle die du in dem augenblick aufbringen kannst, laut herausschreist: “ich will gärtner werden!” . und dann wieder, ist es die freude, anderen menschen geholfen zu haben, die das warme gefühl erzeugt , das tief im innern schlummert. zwar kann man sich davon nix kaufen, aber ich bin der hinsicht vollständig konform mit douglas adams.
und ausserdem habe ich mir ja weitestgehend meine arbeit selbst ausgesucht. ja ich hätte sicherlich viele andere wege gehen können, selbst in jüngster vergangenheit habe ich einen materiell gesicherten weg ausgeschlagen, und dafür meinen normalen alltag bevorzugt. vermutlich weil ich genauso eine woche wie gerade zu ende geht , immer wieder brauche. nicht in kontinuität, aber als sahnehäubchen, zu erinnerung das es mein laben ist , das ich da führe , begrenzt von meinen wünschen und träumen, planlos, ziellos aber erfüllt von täglichen neuen höhepunkten und freuden und gedanken.
das ist schön.
