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my favs: cinema
In Anbetracht des Hypes um irgendwelche Filme, hier mal meine All-Time-Favourites:
10. Casablanca
Nichts ist schöner als die Musik aus diesem Film, alleine der nie im Film gesagte Satz “Play it Again, Sam!” jagt mir schauer den Rücken runter. Ausserdem bei meiner Vorliebe für Geschichten *ohne* Happy End, da ist das doch der Klassiker schlechthin.
Es gibt soviele Engel in Berlin , auch wenn man sie nicht sieht, so sind sie doch da. Vermutlich der beste Film von Wim Wenders, vielleicht nicht der beste deutsche Film für mich, da gab es mal im TV einen Film mit dem Namen “Busenfreunde”, aber das ist halt Fernsehen.
60 Jahre vor John McLane irgendwo in Texas treibt Bruce Willis ein Spiel mit zwei Banden zur Zeit der Prohibition. Irgendwie ein Western, aber auch wieder nicht. Bilder wie Gemälde, und dazu eine Musik auf der Steel Guitar, wie sie nur Ry Cooder in seinen besten Jahren machen konnte. Und natürlich ohne Happy End.
7. Code 46
Die Welt in naher Zukunft, Geburtenkontrolle, Überbevölkerung in der Städten, Verslummung des Landes und dazwischen eine Love Story die keine ist, weil jede Art von Emotion im Keim erstickt wird, buchstäblich ausgelöscht aus den Gedanken das Wort Liebe. Ist glaube ich einer der wenigen Filme, bei denen ich am Ende immer irgendwie heulen muss.
William Gibson at his Best, Keanu Reeves in einer seiner ersten Rollen, düstere Zukunft … Ich glaube, dieser Film war der Anfang der Karriere von Reeves, der gejagt wird von übermächtigen Konzernen ob des Wissens was in seinem Kopf abgelagert wurde. Hat zwar irgendwie doch nen gutes Ende, aber der Weg dahin ist mit vielen Hieben auf unsere Gesellschaft gepflastert. Und komischerweise, was selten ist, hält der Film sich Wort für Wort an die zugrundeliegende Kurzgeschichte eines meiner Lieblingsschriftsteller.
5. Ghost in The Shell / Akira
Anime / Manga hat ja den Beigeschmack von Heidi oder nächtliche Sexefforten im Privatfernsehen, doch in diesen beiden Filmen bleibt einem der Gedanke daran buchstäblich im Hals stecken. Die Zukunft wird dermassen düster gezeichnet, das man sich förmlich wünscht sie nie in der Form erleben zu müssen. But its all in The Game …..
4. Twin Peaks
Who Killed Laura Palmer ? Diese Frage stellte David Lynch und schuf ein Werk, das es so nur einmal gibt. Sicherlich haben alle Lynch-Filme diesen Hang zum Mixer im Gehirn aber Twin Peaks ist aufgrund der zugrundeliegenden Geschichte nicht so realitätsfremd wie zum Beispiel Dune.
3. Brazil
Terry Gilliam, geistiger Kopf von Monty Python, schuf ein absolutes Meisterwerk mit diesem Film. Man könnte meinen es wäre lustig, aber das Lachen bleibt einem relativ häufig im Halse stecken, und selbst in den abstrusesten Szenen wird einem immer dieser Ohrwurm verfolgen, selbst dann wenn alles verloren ist, so blebt doch dieses eine fröhliche Lied.
2. The Hitchhikers Guide To Galaxy (BBC)
Meine Liebe zu DNA sollte bekannt sein, leider wurde auch ein Kinofilm vor nicht allzulanger Zeit gemacht, der mit dem Buch herzlich wenig gemein hat. Das Original ursprünglich von der BBC in Auftrag gegeben, ist weitaus britischer und deshalb wesentlich lustiger. Bis vor zwei Jahren gab es im Sommer immer einen Abend an dem die 6 Teile hintereinander im Tränenpalast gezeigt wurden, und ich war jedesmal mit bei.
“Was machst du, wenn du in einem vollbesetzten Theater einen Elefanten verschwinden lassen willst?” Die Macht der Illusion und der versteckten Wege wird fast bis zur perfektion gebracht, mit Halle Berry, Hugh Jackman und einem grossartigen John Travolta als Bösewicht die Idealbesetzung. Bis zum Schluss wird das Rätsel nicht gelöst, und die Musik von Christopher Young und Paul Oakenfold könnte besser nicht passen. Wer ist also “Gabriel” ?
erwähnenswert ist auch noch Kill Bill,Sin City, My Best Friends Wedding(sic!) und einige andere, die mir gerade nicht einfallen …..
