[ View menu ]

something changes, something stay

eingedeckt mit arbeit über beide ohren , zeit vergessend, kaum schreibend , schlafen-arbeiten-schlafen als tagesrhythmus akzeptiert, das kann es ja nicht sein.

und zwischendurch lichtblicke die als solche erscheinen, kurz da bleiben, und vergehen. ich kann nicht einmal mehr einschätzen, wie ich mich gerade fühle. die abstände zwischen “up” und “down” werden so schnell, das ein daumenkino dagegen wie eine hommage an buster keaton wirkt. things go’in around, tauchen auf , berühren, und verschwinden auf der perlenkette der zeit. ich möchte einige augenblicke festhalten, aber sie vermischen sich mit denen, die ich nicht halten will, von denen ich mich trennen will, wie von unützen übergepäck. das halten derer, die haltenswert erscheinen, wird zu einer art sysiphusaufgabe. eigentlich unlösbar, aber bei näherer betrachtung so klar wie eine zeitlupe.

am letzten donnerstag war eine menge solche momente, festgehalten an einem lächeln, aus vertrauten augen und selbst bei geschlossenen augen nähe und wärme spürend. der wille, daran festzuhalten, war fast unmenschlich. gleichermassen aber das bewusstsein zu haben, das es nicht gewünscht ist, ja sogar das das eigene glücksgefühl tatsächlich ein in sich isoliertes etwas ist, nur von mir als solches empfunden zu werden. in dem moment stellt sich mir tatsächlich die frage, ob es wirklich greifbares glück war/ist, oder ob es nur ein wunsch an eine annäherung an das selbe ist. gedanken, die ich seit jahren verbannt habe, tauchen auf dem eigenen, time-machine ähnlichen film wieder auf, verharren kurz um dann wieder zu verblassen. das leben als cover-flow. und ich frage mich warum? warum kann ich nicht äussern, was ich sagen will , ja fast herausschreien ? kein zeichen sagt mir , ob es es gehört wird oder ebenso verfliegt.

das serotonin bedingte gefühl überwog wenn auch nur in einem kurzen teil des ablaufes des tages, und ich musste mich zurückhalten, dem wunsch nachzugeben, es zu wiederholen, jeden tag auf’s neue. warum ? weil ich denke, es ist tatsächlich nur mein eigenes gefühl, ungeteilt und roh wie fleisch auf dem tresen des fleischers. der gedanke des teilens kommt auf und wird durch nichts begründet als den eigenen vorstellungen, instant-movie. in dem bewusstsein, keine antwort auf keine frage zu bekommen, solange es nicht eine frage gibt.

stelle ich sie ? und wenn, wem ? mir selbst? ist es das was ich will ?

oder vielleicht auch nur irgendein zeichen, es muss ja nicht gleich ein dornenbusch sein der brennt…

[EDIT]

ich bin nicht depressiv, und auch nicht traurig , ganz im gegenteil, wenn ich noch wüsste wie es geht , würde ich sogar sagen , ich bin verliebt, aber das will ich mir wirklich nicht anmaßen ;-) zumal das sicherlich recht einseitig ist

0 Kommentare

No comments


Notice: comments_rss_link ist seit Version 2.5 veraltet! Benutze stattdessen post_comments_feed_link(). in /var/www/clients/client24/web83/web/wp-includes/functions.php on line 3382
RSS feed Comments | TrackBack URI

Write Comment

XHTML: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>