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gotcha ! or how did i jump over my own shadow….

Sonntag Morgen, nach etwas Latte Macchiatto und einem wenig erhellenden Gespräch zum Frühstück stellen sich einfach ein paar Fragen. Ich kann sie mir nicht beantworten, oder will es einfach auch nicht. Vielleicht weil ich im Grunde ein optimistischer Mensch bin, und das Gespräch eine durchaus pessimistische Grundhaltung anzeigte.

Dabei stellt sich für mich immer die Frage: Was bringt einen Menschen dazu, sein eigenes Leben aus einer pessimistischen Sicht anzuschauen ? Glaubt man so wenig an das eigene Vermögen, aus einer vermeintlich auswegslosen Situation herauszukommen ? Und was noch wichtiger wäre: Kann die eigene Vergangenheit, also das Leben, so wie man es führte, als das einzige schönste angesehen werden, das so herbeigeführt werden muss, nur weil es sich gerade änderte ?

Sicherlich ist meine Betrachtungsweise anders. Ich habe aber auch schon mal vor den gleichen Fragen gestanden, ohne eine Antwort darauf zu haben, ja ohne einen Ausweg zu sehen. Und wenn ich mich an meine letzte grosse Trennung erinnere, da habe ich zwei Jahre gelebt wie ein Mönch in Askese und ohne nach rechts und links zu schauen. Weil ich so an der Frau hing ? Ja, und weil es mir unmöglich war nur eine einzige Emotion an eine Andere zu verschwenden. Das ist mittlerweile 7 Jahre her, und im nachhinein betrachtet erscheint mir diese Zeit wie das (mein) geistige(s) Mittelalter. Denn für mich ist das Denken an die Zeit die vergangen ist, in der ich eine gute (besser: schöne) Beziehung führte nicht die Erinnerung daran das sie vorbei ist , sondern die Erinnerung an die schönen Zeiten die man gemeinsam verbrachte. Das es Letztendlich einen Grund gab, sich zu trennen, ist, egal von wo er ausging, relativ unerheblich. Ich würde für mich sogar so weit gehen, zu behaupten, das, wenn es einen solchen Grund sich zu trennen gab, er auch nach vergangener Zeit immer noch besteht. Somit würde für mich niemals ein Weg zurück existieren. Solange es halt den Grund der Trennung noch gibt.

Zugegeben, das ist eine Aussage die man auch mit James Bond ausser Kraft setzen könnte: Never Say Never again! Also relativiere ich das niemals mal in die Richtung: Nach feststellbarem Vorhandensein des Grundes. Aber andererseits ist es doch auch so zu sehen, das man doch eigentlich mit dem Wachsen der eigenen Erfahrungen einen Ausweg aus Problemen mit der eigenen Person doch eher durch vorwärtsgehen als durch zurückschauen lösen kann.

Bin ich zu rational, wenn das behaupte !?! Oder ist es wirklich die Erinnerung an den vergangenen Partner, die einen vom  in die Zukunft schauen abhält ? Oder sucht man nur nach einem Strohhalm um sich daran hochzuziehen weil die Angst vor Neuen und die noch grössere Angst nach Veränderung einen so blockiert ?

Loslassen ist so schwer, wenn man davor Angst hat….

    · Gelesen: 169 · heute: 2

11 Kommentare

  1. Jagolina says:

    Huch, hast Du meinen Kommentar von gestern gelöscht oder ist da beim Speichern was schiefgelaufen?

    1. November 2007 @ 09:35 Quote

  2. irgendwer says:

    Huch, hast Du meinen Kommentar von gestern gelöscht oder ist da beim Speichern was schiefgelaufen?

    ich lösche keine kommentare :-) aber manchmal spinnt das blog etwas , einfahc nochmal schreiben :-)

    1. November 2007 @ 12:59 Quote

  3. Jagolina says:

    Och nööööö…

    Nur ne Kurzversion, in der die Worte “Glorifizierung der Vergangenheit”, “Vergleich des neuen potentiellen Partners”, “Idealisierung des Ex-Partners” und sowas auftauchten ;-) .

    Und der Schluss:
    Lass los, Du stehst Dir doch nur selber im Weg, scheiß auf die Angst.

    2. November 2007 @ 16:21 Quote

  4. irgendwer says:

    Och nööööö…

    Nur ne Kurzversion, in der die Worte “Glorifizierung der Vergangenheit”, “Vergleich des neuen potentiellen Partners”, “Idealisierung des Ex-Partners” und sowas auftauchten ;-) .

    Und der Schluss:
    Lass los, Du stehst Dir doch nur selber im Weg, scheiß auf die Angst.

    naja , ich habe in jeder beziehung schon lange losgelassen, aber es ging hierbei nicht um mich , sondern um jemand anderes …. jemanden leiben der mir sehr nahe steht ….

    2. November 2007 @ 23:01 Quote

  5. smarti says:

    Ich kann dir zu deinem letzten Absatz nur voll und ganz zustimmen. Die Erinnerungen, die Angst vor dem Neuen können ganz schön blockieren. Ich wünscht selbst ich könnts abstellen. So du einen Weg gefunden hast – laß es mich bitte wissen!

    4. November 2007 @ 12:11 Quote

  6. irgendwer says:

    Ich kann dir zu deinem letzten Absatz nur voll und ganz zustimmen. Die Erinnerungen, die Angst vor dem Neuen können ganz schön blockieren. Ich wünscht selbst ich könnts abstellen. So du einen Weg gefunden hast – laß es mich bitte wissen!

    ich für meinen teil habe einen weg gefunden, es bezog sich aber mehr auf dsa was in meinem umfeld gerade passiert. ich hatte zugegebenermassen mal zwischendurch ein bis zwei aussetzer , weil ich dachte es hätte noch etwas zu klären geben müssen, aber die reaktion war so , das man nichts mehr klären musste. durch reine kommunikationsverweigerung. wo ich doch dachte, das an Frauen im allgemeinen nichts, aber rein garnichts diskussionslos vorbeigeht. Aber das sind wie immer nur leere Worte. Leider!

    Kennst du nicht die Tatsache, das nach dem Ende einer Beziehung immer noch irgendetwas unausgesprochenes im Raum steht ? Es geht dabei weder um ein Aufwärmen alter Zeiten noch um das Erinnern an den guten Sex, sondern einfach nur aus der Betrachtungssicht des danach bestimmte Dinge einfach auszusprechen ! Es gab immer einen Grund sich zu trennen, und der steht auch später noch genauso im Raum wie er zu dem Zeitpunkt vorhanden war, aber es gibt auch Dinge über die man manchmal (nicht immer, aber meistens) gerne noch einmal reden will. Und spätestens hier an dieser Stelle katapultieren sich alle super ins mentale Aus und hinterlassen die verbrannte Erde, die man eigentlich hatte vermeiden wollen. und das obwohl eigentlich wie oben gesagt, nichts undiskutierbar wäre …. und es gibt hierbei keinen unterschied zwischen Männlein und Weiblein, was eigentlich schade ist, denn der rein emotionale Weg ist doch eigentlich den Frauen vorbehalten…. die ihn dann aber aus purer Angst nicht gehen können/wollen …..

    4. November 2007 @ 17:07 Quote

  7. smarti says:

    *öhem?* *schwampf* blöd, dass ich nicht versteh was du mir sagen willst?! :O( bin eben doch blond ;o)

    6. November 2007 @ 20:25 Quote

  8. Bea says:

    Ich kenne das auch! Irgendwann kommt die zeit, da kann man loslassen. Aber zugegebenermaßen, werde ich nie wieder so vertrauensvoll.

    13. November 2007 @ 10:19 Quote

  9. irgendwer says:

    Ich kenne das auch! Irgendwann kommt die zeit, da kann man loslassen. Aber zugegebenermaßen, werde ich nie wieder so vertrauensvoll.

    warum nicht ? vertrauen ist eine sache die man niemals endgültig zerstören kann, ein sockel bleibt immer da auf dem aufgebaut werden kann ….

    13. November 2007 @ 10:59 Quote

  10. Ute says:

    ich hoffe, dass ich nichts falsch gemacht habe und dass Du mich somit lesen kannst. War schön, mal wieder was von Dir zu hören und zu lesen.
    Kaufe morgen gleich Weihnachtsgeschenke “Die schönsten Möpse”…
    in diesem Sinne alles Liebe und so long,
    Ute

    21. November 2007 @ 21:18 Quote

  11. irgendwer says:

    du bist doch klug , also warum sollte da was schiefgehen ? :-)

    21. November 2007 @ 22:34 Quote

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