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Shiny Happy People
Ha, als ob ich es gewusst hätte! Es gibt ihn den, den magischen Unterschied zwischen Menschen wie mir und Menschen wie mir: die einen sind unglücklich und heissen “Single” die anderen sind “glücklich Alleinlebende”. Da kommt natürlich der ganz grose Aha-Effekt! Weil, Mensch und Mann wie ich bin, versuche ich natürlich gleich, am Selbstversuch, festzustellen, zu welcher dieser magischen Gruppen ich denn nun gehöre. Erschwerend kommt da natürlich hinzu, das ich das erst morgend um halb sechs in Braunschweig erfahre, weil ich ja mal wieder auf meiner Deutschlandtournee bin. Aber ohne Howie, der macht seine alleine.
Zurück zum Casus Knaxus: Bin ich nun “Single” oder “glücklich Alleinlebend” ? eigentlich müsste ich jetzt anfangen, das was mein Leben ist (zumindest der Rest davon) so zu sezieren, wie es der Reporter bei NEON auch schon gemacht hat. Und just da fangen die Schwierigkeiten an. Wer legt denn die Wertung fest, ab wann irgendwas “gut” oder “schlecht” ist. Oder besser, nach welchen gesellschaftlichen Prämissen lebe ich denn , das ich zu einer mir wohlwollenden Meinung komme oder eben nicht. Aber fangen wir mal mit dem F-Wort von Marquardt an.
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Ich bin bei Finya. Das ist an und für sich ein Looserargument. Warum? Weil ich mir selbst meine Unfähigkeit eingestehen muss, es zu verlassen. Alleine nur wegen der vielen “False Positives” bei Google. Aber es stellt sich doch dann hier schon die Frage, was ich da mache. Im Gegensatz zu vielen suche ich Tatsächlich, auch wenn mir das Ergebnis mit jedem Klick in eine weitere Ferne zu rücken scheint , und mich sozusagen hierbei tatsächlich langsam an das andere Ende der Skala katapultiert. Sozusagen vom “Single” (schlecht) nach “glücklich Alleinlebend” (gut). Also merke wer sucht möchte dem entfliehen. Deshalb liest man auch in so vielen Profilen, das der/diejenige eben nicht sucht, sondern einfach nur da ist um dich mit der netten Aufforderung, das man emanzipiert sei, sie also auf einen Schritt von dir wartend auf Post wartet. Um der Kopie nach /dev/nul noch richtig schwung zu verleihen.
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In meinem Freundeskreis und Bekanntenkreis ist der paarige Anteil höher als der unpaarige. Will heissen, das ich als von unglaublich vielen glücklichen Menschen umgeben bin, für die ich mit meiner asketischen moralischen Einzelhaft aussehe wie ein schwach Therapierbarer. Im Gegensatz zum Neon-Artikel versucht aber niemand mich dazu zu bewegen ebenjenigen Dunstkreis der vermeintlichen Einsamkeit zu verlassen, wofür ich auch allen Beteiligten unglaublich dankbar bin, oder es zumindest sein sollte!
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ich versuche meinen Zustand des Alleinseins nicht aktiv zu beenden. Das sollte alleine schon das auspendeln zur guten Seite hin bringen, oder? Bin ich jetzt deshalb ein “glücklich Alleinstehender” weil ich nichts unternehme, das mich zu einem “Beziehungsmenschen” macht ? Ein an und für sich coole Frage, die ich mit , naja beantworten kann man es nicht nennen, einem Analogon zu der Huhn-Ei-Problematik benennen kann. hier ist es:
Ich arbeite Viel -> dadurch habe ich wenig Zeit -> wenig Zeit für Freizeitaktivitäten -> lerne IRL also wenig Menschen kennen -> also habe ich genug Zeit zum Arbeiten ….. QED
Ok, das ist jetzt recht Schwarz-Weiss gemalt, aber sind es nicht die kleinen Übertreibungen, die die eigenen Erzählungen gar blumig und metaphernhaltig werden lässt ? Aber zurück zur Kernaussage, bin ich nun “Single” oder “glücklich Alleinlebend” ? es gibt Tage das tendiere ich zum zweiteren, gerade dann wenn sich in meinem Bekanntenkreis lebende Paare selber Restriktionen setzen, über die ich mich nur wundern kann. Wobei ich jetzt keine Fakten nennen kann und will, es leber der Persönlichkeitsschutz. Aber auch wenn diese kleinen Streitereien mir immer vor Augen führen das das alles Sachen sind die ich nicht brauche, verdeutlichen sie im Grunde nur eins: zum Streiten bedarf es zweier, mit sich alleine kann man nicht streiten. Und wir wissen alle das beim streiten das Schönste die Versöhnungen sind. Bin ich dann also doch “Single” der neidvoll in die Runde schaut und zu der Erkenntnis kommt das alle Züge einfach ohne einen abgefahren sind , das man aufgrund o.a. vorhandener Einstellung man sozusagen sozial verkümmert ? Oder einfahc nur jemanden vermisst ?
Keine Ahnung ? Irgendjemand anders ?

Ich will ja nicht behaupten, dass ich Dich kenne, aber aus dem, was ich weiß, schließe ich einfach mal ganz naiv und weitab von Analysen und logischen Gedankengängen:
Du hättest gerne eine Frau an Deiner Seite, mit der Du streiten könntest.
Egal, wieviele Argumente dagegen sprechen. Ob Du nun zuviel arbeitest oder zu kompliziert bist, Dich keinen Restriktionen unterwerfen willst oder was auch immer Du heranziehst, um Dir Dein Single-Dasein schönzureden.
Ja, Du vermisst jemanden und ich wünsche Dir von Herzen, dass Dir der Zufall bald jemanden bringt.
Suchen ist eh zwecklos, aber bereit sein sollte man.
13. November 2007 @ 11:46
Mein Freund, vielleicht bist du einfach ein glücklich unglücklicher alleinlebender single?!
19. November 2007 @ 21:08
[quote comment=""]Mein Freund, vielleicht bist du einfach ein glücklich unglücklicher alleinlebender single?![/quote]
19. November 2007 @ 21:10