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dorades in garlic

ich kann weihnachten nicht leiden. immer noch nicht. auch das letzte weihnachten das ich hier im blog beschrieb, war nicht viel besser, als das, was jetzt kommen wird. und doch gibt es einen kleinen aber immens wichtigen unterschied: letztes jahr habe ich es geschafft mich rechtzeitig zu verpissen. dieses glück wird mir nun nicht hold sein, nein ich bekomme die glückseligkeit in eimern an drei tagen wunderbar ab. da frage ich mich nun natürlich , ob das die versinnbildlichte rute ist, weil ich das jahr über so gar nicht nett war , weder zu mir noch zu meiner umwelt. anscheinend, wobei ich mir wieder mal keiner schuld irgendwie bewusst bin. aber es wird so wohl sein. und ich würde so gerne die schuld auf andere schieben wollen, vermeintlicherweise, meinetwegen sogar auf menschen die ich mag. aber ich denke, das habe ich mir wieder mal schön selbst zu zuschreiben. alles in allem wohl meinem glauben an das ewig gute im menschen allgemein. leider ist mir anatomisch nicht vergönnt, mir selbst dafür in den hintern zu treten, aber ich werde bei gelegenheit mal versuchen mich irgendwie dafür zu kasteien.

zu dem absolut grauen tagen kommt nun auch noch eine nicht unbedingt farbigere stimmung. und der gedanke an das was hätte sein können. das los eines singles ist es nun mal an ungefähr 335 tagen im jahr ausgeprägten spass zu haben (den ich sicherlich auch hatte) und an dreissig tagen sich in irgendein loch zu verkriechen und abzuwarten, das sie vorbei gehen. oder halt sich zu verpissen um nicht im meer der freude und vor allem “liebe” zu ertrinken. und ich frage mich immer wieder, wie bekloppt ich denn eigentlich bin. hätte ich das alles viel früher gewuss, dann hätte ich gebucht als es noch preisgünstiger war. aber ich musste ja abwarten, weil ich dachte, ich helfe jemanden. dabei war hilfe nicht notwendig.

gottseidank gibt es immer noch menschen, mit denen man sich einfach so treffen kann. auf einen guten fisch zu einem durchaus schön zu nennenden abend. auch wenn es nur halbjährlich ist, man verliert sich nicht aus den augen und schon gar nicht aus den gedanken. solche treffen sind wie gute zigarren, man hat sie nicht jeden tag, aber wenn man sie hat, dann geniesst man sie in vollen zügen. in dem fall mit wirklich lieben menschen zu einem vorzüglichen essen und einer nicht minder vorzüglichen diskussion. es lässt einen schon vergessen, das es tatsächlich tage gibt an denen man alleine ist.

so richtig alleine.

danke für den wundervollen abend euch beiden und ich freue mich schon auf das nächste mal.

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