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The Gravity of Stupidity

wenn ich es nicht gesehen hätte, ich hätte es nicht geglaubt. Finya war in meinen Augen schon fast soetwas wie das Auffangbecken der bekloppten und triebigen idioten. Aber ich lerne immer wieder dazu. Andauernd, und manchmal auch ungewollt. in dem Fall wirklich echt ungewollt. B. meinte sie wäre bei netlog, für die wissbegierigen http://de.netlog.de , weil da würde man nette Leute kennenlernen. ok, wer auf geistig tiefergelegte steht, da mag das ja angehen, aber ansonsten: “es geht gar nicht!”.

Im ewigen Kmapf um das einzig wahre, unveränderliche Glück und dem Bestreben der Suche danach ist netlog wohl der denkbar ungünstigste weg. Dagegen ist ein arabischer Basar auf de Frauen gegen kamele getauscht werden, noch eine willkommene handelsbörse, der Midnight-market in Bangkok noch geprägt von der Aufrichtigkeit seiner Händler. Das durchlaufen der letzen Jahre durch diverse Online-Börsen stumpft sicherlich ab, aber im grossen und ganzen ist der Mensch ja gewohnheitstier und somit abhärtbar gegen alle möglichen und unmöglichen Auswüchse der Gesellschaft. Doch auch ich wurde eines besseren belehrt, nach dem ich bei netlog war.

Dinge die abstossen gibt es dort viele, mal abgesehen davon , ist die programmierung der Site mal so ganz auf den Web 2.0 Dünnschiss hin ausgelegt. Nur haben die Betreiber wohl nicht daran gedacht, das Web 2.0 auch ein wenig Konzept 10.1, Hardware 1.3.4 und vor allem Wissen 10.2.a erfordert. Sie seite an sich funktioniert super, in modernen Browsern , recht flott und auch zielgruppenorientiert. Nur sind die Mengene von nutzern (oder solchen die es werden wollen) weitaus höher als die Serverphalanx auch nur ansatzweise bewältigen kann. Was zu durchaus neckigen Abstürzen des Systems führen kann und tut. Und unter privacy protection verstehe ich etwas anderes als in session keys abgelegte , md5-verschlüsselte passwörter. Selbst mein kleiner lenovo auf dem ich das hier schreibe brauchte zum knacken nicht länger als 5 min, und das sogar offline, weil es ja interessante tools gibt, die offline ebenso entspannt arbeiten, wie online.

Aber solche Aspekte treten entspannt in den Hintergrund, wenn man sich erst einmal mit der geballten Dummheit der restlichen Nutzer dort konfrontiert sieht. nach 6 Wochen anwesenheit in netlog ist der gefühlte IQ der anwesenden in der Community irgendwo in der nähe des Wasserstands der elbe bei torgau angesiedelt. Selbst der sonst im geschlechtlichen gute verteilte masseschwerpunkt fällt hier grob in richtung bodennähe ab. Will heissen, sowohl männlein als auch weiblein in der Community geben sich ebenso elquent wie auf anderen Plattformen, erweisen sich aber bei Kontaktaufnahme als dermassen strunzdumm, das einem die Pisa-Studie wie ein gesamtdeutsches Offenbahrungswerk vorkommt. Natürlich gibt es hier auch die vielgelobten ausnahmen, keine frage, aber bei denen die es gibt, glaubt an dann doch eher an eine Art seelischen Masochismus, denn als an dem Willen, zu kommunizieren. Und der Begriff “Faken” erreicht bei netlog schon fast olympische Ausmaße, mehr oder weniger jeder dritte Mann und jede vierte Frau ist etwas anderes als sie/er zu sein scheint.

Und jeder bescheisst jeden. Ich habe nirgendwo in profilfotos soviel sixpacks gesehen wie dort, und was noch schlimmer ist , anhand der infos aus den EXIF-Headern kann man sogar die scans zuordnen woher die Bilder sind. Und jeder anwesende verinnerlicht den deutschen Kollektoren Geist; mehr Freunde in seinem Profil zu haben macht einen Menschen attraktiver als wenig zu haben. Und so wird man den lieben langen Tag bombardiert mit Freundschaftsanfragen von allen möglichen existenzen. Das beste war ein 13jähriger Junge aus bern, der mit mir diskutierte warum er denn nicht mein Freund werden könnte. Die Menge an SPAM und einladungen zum Sex ist verdammt hoch, denn wenn ich als gestandenes 67er Baujahr anfragen zum daten und zum tausch von handynummern bekomme, von mädels die durchaus meine Tochter sein könnten, dann kann ich nur mit dem kopf schütteln.

B. geniesst es anscheinend, zumal sie gut aussieht, wird sie umgarnt von zig osmanischen Götterboten deren vermeintlicher Attraktivitätsindex direkt proportional zur summe ihrer verfassten Rechtschreibfehler steht. Und ich fand es direkt belustigend, vom jüngsten Mitglied der kurdischen Befreiungsfront im berliner Norden angemacht zu werden, der sich vorstellte als Beglücker meiner Mutter, mit einem im Schriftbild verankerten Sprachfehler, der schon fast niedlich zu nennen ist. Dank der ausgeklügelten Sicherheitsmassnahmen seitens Netlog, werde ich ihn vielleicht mal meiner Mutter vorstellen (sollte sie bedarf dran haben), seine Adresse und Namen habe ich ja……..

5 Kommentare

  1. Jagolina says:

    Du wirst es nicht glauben, aber da hab ich mich heute angemeldet.
    Primär, um Dich und B. zu besuchen.

    Halber Tag: GB und Nachrichtenbox voll mit Idioten.

    Das ist ja ganz unglaublich da!!!

    12. April 2008 @ 19:26

  2. Smartlady says:

    wieder so ein Post, den ich nicht verstehe. Wer oder was ist Finya und warum ist die Website des netlog nicht erreichbar? Wahrscheinlich bin ich zu blond um die diffizile Thematik zu analysieren. Ich leg mich wieder hin. ;-) Schönes Wochenende!

    13. April 2008 @ 10:22

  3. me says:

    @ jagolina: ich bin da schon nicht mehr, weil ich es einfach nicht schaffe, soviele teile meines gehirns in leichenstarre zu versetzen um da mitreden zu können, alleine das was du beschreibst, diese blödsinnigen poesiealben sprüche die sich erwachsene menschen da gegenseitig an die backe kleben, haben einen hochgradigen debilitätsfaktor. ich verstehe auch ehrlich gesagt b. nicht das sie das alles so mitmacht, aber sie meinte, man würde da nette männer kennenlernen. nun, ich bin ja nicht mehr da , wen denn noch bitte schön :-)

    @smartlady: finya ist ein grottenschlechtes, aber kostenloses und deshlab stark frequentiertes single/dating/chat/mail/irgendwas portal aus hamburg. darüber habe ich jagolina kennengelernt. nahc zwei jahren wurde es mir zu bunt, weil zu bekloppt und ich habe mich da abgemeldet ob der strunzdämlichen und teilweise stark verklemmten nutzerschar dort. b. hatte mich auf netlog gebracht, und so ging es vom regen in die traufe. wobei netlog um grössenordnungen bekloppter ist, und auch recht häufig kaputt, wie du ja mitbekommen hast. m.e. sind alle die bei netlog, deren IQ für finya nicht gereicht hat, und für finya reicht schon ein oq von 17 (39 hat ein gummibaum!) und nein, du bist sicherlich nicht zu blond dafür, ich hoffe es denn empfehlen kann ich guten gewissens keines von beiden.

    13. April 2008 @ 15:08

  4. Jagolina says:

    Ich hab schon zwei oder drei Gedichte, einige Kalendersprüche und 3 Dutzend Smileys im GB…

    KOOOOOOOOOTZ

    Übrigens, netlog mag ja oft kaputt sein, aber in diesem Fall liegt der Fehler an der falschen url.
    Endet nämlich mit .com und nicht mit .de *g*.

    14. April 2008 @ 13:33

  5. me says:

    [quote comment=""]Ich hab schon zwei oder drei Gedichte, einige Kalendersprüche und 3 Dutzend Smileys im GB…

    KOOOOOOOOOTZ

    Übrigens, netlog mag ja oft kaputt sein, aber in diesem Fall liegt der Fehler an der falschen url.
    Endet nämlich mit .com und nicht mit .de *g*.[/quote]
    das hat damit nix zu tun, alles in der .com, und die liegt bei irgendeinem englischen wald und wiesen provider, derseine technik nicht im griff hat :-(

    wie schon gesagt, ich bekomme mein hirn garnicht so leer, wie man es bei netlog braucht :-( es ist definitiv nix für mich. und ich will dir und b. ja auch nicht zu nahe treten, aber wenn ich dasals mann schon sage, dann tut ihr frauen mir echt leid, denn dort denkt definitiv der *schwanz* zuerst (und für die meisten scheint das auch ausreichend zu sein) denn der rest der kleinen grauen zellen wird per 5-finger-palm-wedelung ausgedrückt ….
    bei mir wird nur der samen flockig, wenn ich die ganzen “hasi,mausi,flocki” und was noch für grenzdebile frauen-nick’s es dort noch gibt sehe.

    man verlangt von uns männern eloquenz, ist aber nicht bereit, seine äusserungen und erscheinungsbild via schrift über die schwelle der dreijährigen zu heben. so nach dem prinzip, “ich brauche nicht zu denken, wenn du mehr willst dann zeige ich dir meine titten und schon sabberst du weiter!”

    mir kam das nach drei tagen vor wie im irrenhaus, und wenn ich sehe, was b. so abbekommt, dann bin ich in meiner meinung so bestätigt, wie eine katze im goldfischglas schuldig ist …. es geht um den mehr oder minder guten versuch, seine körperflüssigkeiten auszutauschen, und das quer durch alle altersklassen. Das beste was ich hatte, war ein 15jähriger, pubertierender Sandkastenjunge, der sich für die Re-Inkarnation eines deutschen Eminem hielt und mir klarmachen wollte das er meine Mutter begatten könnte , wenn er denn nur wollte. Was für eine verklemmte Schwuchtel aus dem Wedding, da schämt man sich, in der gleichen Stadt zu wohnen.

    14. April 2008 @ 14:28


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