[ View menu ]

tired of getting pushed around

eigentlich sollte es ein tag werden, angenehm und entspannt. aber sie summe der ereignisse der letzten tage hat mich müde und traurig gemacht. kein grund zum feiern, eher zum nachdenken, wobei ich denke, das ich an dem was mein eigenes leben ist, gerade etwas resigniere. die summe der lichtblicke ist auf null geschrumpft und selbst freunde sagen zu mir das ich mürrisch und dauerhaft schlecht gelaunt bin. womit sie nicht so unrecht haben.

der gestrige tag endete in grenzenloser müdigkeit und wurde gefolgt von einer nacht, die ereignisloser nicht sein könnte. beendet durch ein telefonat am frühen morgen , das meine gestrige arbeit in weiten grenzen ad absurdum führte. es gab schon so wenig zu verdienen, aber wenn die arbeit durch mittlere idiotie wieder kaputt gemacht wird , dann könnte man heulen oder sinnlos mittelukrainische flüche ausstossen.

ich dachte, wenigstens an einem tag wie heute würden mir solche dinge erspart bleiben, würde ich irgendwo entspannt sitzen können und mal eben an nichts denken, sondern sich einfach dem ergeben , was man “ein weiteres jahr ist vergangen” nennt.

vielleicht habe ich auch nur verlernt, für mich festzustellen, was gut für mich ist. ich richte mich nach den sachen , die andere als gut definieren , ohne auch nur zu hinterfragen, ob es das ist. ich hasse mich dafür mich runterziehen zu lassen in regionen , in denen mein denken niemals stattfindet und (hoffentlich) niemals stattfinden wird. es leidet mein eigenes verständnis darunter, bestimmte dinge nicht mehr so sehen zu können, wie ich eigentlich mir vornehme sie sehen zu “wollen” …. meine arbeit bestimmt irgendwie mein leben, und das ist überhaupt nicht gut so. jeder mensch , ob nahestehend oder nicht, sagt zu mir das ich mit meinem wissen soviel erreichen könnte , wenn ich nur wollte. dessen bin ich mir bewusst , ohne frage, aber diejenigen, die an diesem wissen aktiv partizipieren, also die die einen direkten nutzen daraus ziehen, entlohnen mich wie einen tagelöhner. während die einen nix dafür können , nutzen die anderen ihre position obsessiv aus. daraus ergibt sich ein frust dessen ausmaße grössen erreichen, die mir einfach nur angst machen. ich will eigentlich mal wieder meinen geist irgendwie entspannen, und will irgendwas leichteres durch mein gemüt ziehen lassen, aber es bleibt immer dieser nachgeschmack. und wozu führt es dann ? zu schlechter laune , unmut und frust !

dazu kommen noch wundervolle telefonate mit nahen familienangehörigen , die es als pflicht ansehen, sich wenigstens an solchen tagen mal zu melden , ihre verbalen devotionalien da zu lassen und mit der aussage “du weisst wieviel arbeit ich habe” sich wieder verabschieden. wie frustrierend!

und b. meinte, auf meine ansage hin , das ich irgendwie mal aus diesem meinem “circle of death by working” rauskommen müsste, das ich mehr urlaub habe als alle möglichen anderen. bezogen auf meine reisen , und wenn sie denn mal als urlaub anzusehen wären , ok , da hat sie wohl recht. nur arbeite ich jadann auch immer, bzw. der druck lässt sich durch die kürze der jeweiligen aufenthalte definitiv nicht abbauen.soll ich mich wirklich hinsetzen, und das alles was gerade so passiert , als gegeben anzusehen ?

ich hasse meinen geburtstag ! mindestens ebenso wie weihnachten

und wo sind die freunde wenn man sie bräuchte ?

0 Kommentare

No comments


Notice: comments_rss_link ist seit Version 2.5 veraltet! Benutze stattdessen post_comments_feed_link(). in /var/www/clients/client24/web83/web/wp-includes/functions.php on line 3382
RSS feed Comments | TrackBack URI

Write Comment

XHTML: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>