Notice: next_post ist seit Version 2.0 veraltet! Benutze stattdessen next_post_link(). in /var/www/clients/client24/web83/web/wp-includes/functions.php on line 3382
Notice: Undefined variable: nextpost in /var/www/clients/client24/web83/web/wp-includes/deprecated.php on line 188
risky business » »
Notice: previous_post ist seit Version 2.0 veraltet! Benutze stattdessen previous_post_link(). in /var/www/clients/client24/web83/web/wp-includes/functions.php on line 3382
« « little shop of desasters
hot mushrooms
herrlichster sonnenschein. sonntag morgen wie im bilderbuch oder besser wie man ihn aus berlinführern wohl erhofft. die simon-dach-strasse rüstet sich zum gemeinschaftlichen brunchen… und es scheint der tag für die lutscher zu werden, denn fast jede einrichtung zur massenabfertigung der elquenten grossstadtbevölkerung hat ihre bürgersteigszupflasterung um die allseits beliebten und begehrten heizpilze ergänzt. und so sitzt das erhabene volk, das sich zum austausch der reiseberichte über die letzte bildungsreise in irgendein unterprivilegiertes land kunstvoll echauffiert im herrlichsten sonnenschein unter der schirmherrschaft propan vergasender dreckschleudern. wenn es nicht so traurig wäre könnte man fast drüber lachen. per aspera ad astra sozusagen….
während der wochenenden scheint sich tatsächlich die zwei-klassen-spass-gesellschaft gebildet zu haben: am freitag und samstag abend touren entweder omnibusweise irgendwelche schulklassen zum kollektiven kampfbesäufniss von kneipe zu kneipe, machen britische kampftrinker verbände sich auf zur letzten schlacht um das ‘good ol german beer’ oder andere nicht näher definierte menschen treffen sich zur beredung irgendwelcher projekte zu irgendwelchen landwein umtrunken. der eigentlich f’hainer der noch vor 3 jahren die strassen bevölkerte, ist weg , entweder resingnierend zuhause um sich irgendeine arte sendung reinzuziehen , oder tatsächlich weggezogen , so wie ich es in drei tagen machen werde. reclaim the streets scheint tatsächlich ausschliesslich in den köpfen zu existieren und nicht mehr live…. am sonntag wiederum trifft sich die pseudo intellektuelle heerschar um sich kinderwagenschiebend irgendwo einen platz unter diesen wundervollen beheizbaren strassencafés zu ergattern um dann mit vielen ähnlich gesinnten über die anschaffungen zu diskutieren, die sie von einem mit kurdischer bauerschläue ausgestatten händler auf dem nahe gelegenen flohmarkt ergattert haben.
wenigstens küssen sich die homosexuellen mittlerweile auf den balkons und müssen sich nicht mehr mit den hinterräumen des ‘himmelreichs’ abgeben ….
und nein, jetzt würde ich nicht mehr hierher ziehen , dazu wird es langsam zu kommerziell , die menschen die hier wohnen, zu mittelständisch grosskotzig und vor allem zu arrogant
