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what we have to be thankful for
vielleicht ist es einmal zeit jemandem zu danken. irgendjemand halt, der dafür sorgt das mein leben so ist wie es ist. ehrlich, von zeit zu zeit habe ich die anwandlung zu sagen, das ich mich bedanken möchte. zum beispiel bei meinen kunden, die mir doch mehr oder weniger regelemässig einen obulus zukommen lassen , der mich hier in diesen zeiten überleben lässt. natürlich könnte ich jetzt auch noch das aber hinzufügen, jenes aber , das bedeutet, wenn sie denn pünktlich zahlen würden, würde es mir im jahr 500 euro an mahngebühren sparen. gebühren , die natürlich ich bezahle. aber ich will ja nicht kleinlich sein , andere firmen bekommen ja garkein geld mehr.
weiterhin möchte ich mich auch bedanken, bei denjenigen, die mir zu dieser meiner wohnung verholfen haben, auch wenn das eher ein wort an unbekannt ist. natürlich wäre ich da wohnen geblieben, wobei die letzten nächte in gemeinschaft mit einer rattenfamilie in einer wohnung dann doch eher gruselig zu nennen waren. aber es war für drei jahre eine angenehme wohnung, ok, vielleicht mit zuviel kinderspielplatz vor dem fenster was zu einem vollständigen verlust jeglicher konzentration in den nachmittagsstunden führte.
und mein dank gilt jenen, die meinen, denken ist eine eher “nebenher” beschäftigung. das ist sicherlich ein komischer dank, und die , die es betrifft, die lesen hier sicherlich nicht. anscheinend denkt jeder der mich kennt , das ich meine programme irgendwo ablese, und das wäre es. nein, ich denke mir den scheiss selber aus, und hier in dieser neuen schönen wohnung, wo mich eben keine kleinen kinder mehr stören, hier klingelt sich am tag das telefon warm als ob es kein morgen mehr gibt. und ich werde mit fragen konfrontiert, von menschen aus meiner branche, die ebenso wie ich “googlen” nicht für eine neue art von geschlechtsverkehr halten, sondern es tatsächlich als suche im netz kennen. fragen, die eine einfache suche im netz in den ersten 5 treffern beantwortet hätte. aber es ist ja einfacher meine nummer zu wählen , statt zu denken.
aber ich sollte dankbar sein , so habe ich zumindest etwas vom tag.

nun, das mit dem denken kann man immer so oder so sehen. genau wie alles andere auch. vorab finde ich es schonmal toll, dass du dich überhaupt bedankst
und zu dem telefon: ist doch schön, wenn man gebraucht wird, ist doch schön, wenn die menschen an einen denken. ich fühle mich total verloren, weil alle telefone (arbeit + privat) mich viel zu sehr anschweigen. freu dich doch drüber – und wenn es dir lästig wird, dann verkürze die telefonate eben
7. März 2009 @ 01:31
wenn es so wäre , das man gebraucht wird , super, mache ich auch mit , ohne probleme, aber was mich abnervt, das sind fragen, deren einfaches googlen auch zu einem ergebnis führen würde. weil man es aber nicht versteht, werde ich als interpreter dazwischengeschaltet. na toll! ich muss mir jeden möglichen scheis aus den finger zutschen, und zum fragen, tja , wüsste halt nicht wen ich fragen sollte ao am ende der kette
viel mehr kotzt mich dabei die tatsache an , das ich auf der einen seite kreativ sein muss (möchte) und auf der anderen seite so wenig verständnis für einen solchen prozess existiert. ich habe manchmal das gefühl, das kein mensch sich irgendwie vorstellen kann , wie denn software entsteht ! das hinten am ende immer irgendein verrückter sitzt, der sich den käse ausdenkt.
was die telefone angeht, ist es ja ok, keine frage, es ist nur der grund, das warum halt. wir können gerne tauschen, wenn du möchtest, das du mehr angerufen wirst, ich für meinen teil würde gerne mal ein, zwei tage ohne telekommunikation leben wollen , zumindest wenn dann eine andere richtung (ich würde gerne mehr kommunizieren!) und vor allem ein anderer ton. ich kann mit jedem callcenter mitarbeiter mitfühlen , dem nach einem tag verbaler imperativ mordgedanken kommen!
7. März 2009 @ 11:13