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music, for me » »
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untitled, mehr als untitled
2 monate. das sind 60 tage. sind vergangen. und was mache ich jetzt ? versuche mir immer noch darüber im klaren zu sein, was ich eigentlich will. aber falsch, das ist ja der falsche denkansatz. ok, ich weiss jetzt schon mal länger als vorher was ich alles nicht will. und das sind recht viele sachen. es mag obskur klingen, aber neuerdings träume ich soagr mit deutlicher erinnerung am frühen morgen. stilistisch gesehen, oder besser vergleichbar mit den farbfilmen aus den 60er und siebziger jahren. wo am anfang noch der löwe brüllte und das pathe sign noch gezeigt wurde. filmed in cinemascope. und dermassen detailreich, das ich denken könnte, beim dreh habe ich mit einer flüstertüte auf einem holzklappstuhl gesessen, wo die sitzfläche aus blauer baumwolle war und die nähte die die baumwolle mit dem holzverband mit einer doppelten kreuznaht verbunden waren. so wie ein regisseur. klischeehaft mit schwarzer baskenmütze und sonnenbrille sowie dem obligatorischen spitzbart und schwarzen rollkragenpullover.
gleichzeitig spiele ich in den filmen mit. manchmal hauptrollen, aber meistens nebenrollen. in gangsterfilmen, wo man mit den worten: “boss, er war…..” dahinröchelnd stirbt. wilde schiessereien zwischen brasilianern und yakuza in einer kleinen gemütlichen kneipe in prag, mit einem schild an der wand knedlecky 17 kcs. , das letze mal beim aufschrauben des schalldämpfers. und das schlimme dabei ist , ich könnte die dialoge am nächsten tag wortwörtlich wiedergeben.
natürlich ist es nicht der inhalt, um den sich meine gedanken drehen, das meinte ja schon freud. wobei ich für mich auch bezweifele, das diese träume irgendwas mit sex zu tun haben. für mich ist vielmehr verblüffend, das format, in dem sich alles abspielt. ich gebe ja zu das ich schon lange nicht mehr im kino war , aber wer den anfang von kill bill – vol. 1 kennt, der hat diese musik im ohr und auch was da zu sehen ist.
zur zeit bewegt sich wenig in meinem leben. ich weiss nicht, ob es daran liegt , das ich schon wieder zulasse, das die arbeit meine zeit bestimmt, oder ob ich es augegeben habe, daran zu denken, das es das ziel ist zurückzukehren. zurück auf die insel. ich werde alles tun, das der moment der rückkehr nicht in unergründliche ferne rückt, sondern wenn auch klein so aber deutlich sichtbar an meinem horizont verbleibt. es sind 7 monate vergangen seit dem letzten mal zuhause sein. und ich fühle, das es bald passieren muss, ich darf mich nicht mehr zu sehr an das leben hier gewönnen, mir fehlt das lächeln um mich herum, mehr als alles andere. aufgrund meiner lage kann ich nix weiter machen als weiter zu arbeiten in der hoffnung, das es bald genug für den flug ist. was wiederum ein lächeln auf meinen lippen erzeugt.
mir ist das so ans herz gewachsen, das ich manchmal nicht mehr schlafen kann vor lauter sehnsucht. und es erzeugt wärme. tief innen.
