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prinzen und prinzessinnen

in einem königreich far-far-away begab sich vor nicht allzu langer zeit folgender dialog :

Sie:

Prinz Arakis seid ihr hier? Gibt es am 28. ein Fest an Eurem Hofe? Besteht die möglichkeit für mich und meine Schwestern geladen zu werden? Auch sie würden sich sicher gerne ins Volke mischen, heraus aus ihren Turmzimmern.
Ein höflicher und zugleich schüchterner Gruß eure Prinzessin

 

Er:

prinzessin , es wäre mir ein vergnügen, euch an meinem hofen begrüssen zu können , jedoch kann ich es nich verantworten , euch auf die weite und beschwerliche reise zu machen, vorbei an hohen bergen, über ein weites meer und durch die heisseste aller heissen wüsten hin zu der oase el-kyriat, in der ich mit meinem gefolge weilen werde …..

:-(

Sie:

Oh, sicher, nein, das wäre auch für unsere Hofdamen ein unbegehbarer Weg, obgleich das Ziel Verheißung brächte für meines Vaters Hof. Sodann, wagt ihr euch durch die Sümpfe hindurch in meines Vaters Reich?

 

Er:

wenn der weg mir gewiesen wird durch dunkle nacht über unwegsame pfade , gewiss , ich werde erscheinen und meine huldigung darbringen ….

 

Sie:

Ihr lasst mich erröten wie die Sonne zum untergang, doch seid gewarnt der kleine Prinz umschwärmt mich fast zu jeder Stund, lasst uns an der kleinen Kappele auf einen Blick verweilen, um diese Zeit ist’s arglos, mein königlicher Vater berät sich mit seinem Heerführer.
Eure Prinzessin

 

Er:

mit verlaub es ist des prinzen oberstes gebot , zum umschwärmen die wärmende liebende hand , solange es ihm genehm und ihr nicht schmerzt.

nur, oh holde prinzessin, kapelle’ gibt es so reichlich an diesem orte, welche soll denn sein , die auserwählte. und ich gebe zu denken, nicht schön mein antlitz im sonnenlicht erstrahlt, kein lieblich ton mein lippen je verlässt, nein , gleich einer walküre meine erscheinung. so dann, zu welcher stunde euere vater des lebens neue pläne schmiedet, gar arglos ich ihm gegenüberstehen kann…

Euer Prinz

Sie:

Es schmerzt mich nicht, auch nicht wenn ich euch nur noch aus der Ferne winken kann, da eure warmen Worte mich stets umgeben, selbst des Nachts im Traum hörte ich eure Stimme, die ich doch nur erahnen konnte und euer Mut besiegte dort
die kühnsten Ritter. Einem wahren kenner meiner Seele lass ich gerne zutritt, doch welche der Kapellen ist euch genehm, die XXXXXXXX ist auch des Nachts geöffnet, wir könnten es wagen, sagt mir wann mein Prinz
Ein zärtlicher Hauch  eure Prinzessin

 


Er:

gelegen im herzen des molochs, welch einsame kapelle , umgeben von ungeahnten lauten, für manchen gar unbekanntes land , jedoch durchkreuzte ich oft diese gegend in frühen jahren….. zeit und ort zu bestimmen jedoch fällt mir schwer , das der zehnte nicht eingetrieben und die knapp gar unzüchtig die reste des einstigen standes verbrauchten. so gebt mir etwas zeit , jenen teil des zehnten zu erobern, der die wächter der kapelle besänftigt und liebliche klänge hervorbringt, der reicht für brot und wein welches ich untertänigst hoffe mit euch brechen zu können. im schatten jener kapelle mit dem namen des herrn.

Euer Prinz


Sie:

Gewiss edler Herr, ich weiss es zu nehmen, hörte von anderen Schlachten, kann getrost sein, nicht all zu lange weilen zu müssen um euer Antlitz zu nehmen in der gegebenen Stund.
Wie konntet ihr es schaffen, all den Schmerz der eure Lippen umgab in soviel Zuversicht zu wenden, hoffe Euch dünkt nicht zuviel zu erblicken, ich bin nur einfach, des Königs jüngste, und doch schon der Lenze viel, zu viel zur Heirat, zu wenig um als Junfer zu darben. Mein Oheim wünscht mich schon lange zur Braut, doch fehlt es der Liebe, sag wie kann man da leben? Noch warte ich, wer es sein mag meines Reizes Klippen zu erklimmen, doch nie kannt ich einen, der mich hätte mehr zu nehmen gewusst als ihr, dessen Worte tiefer drangen als Eure und doch bliebt ihr mir so lange fern, fast ein Pein und doch ein Glück des Moments.

 

Er:

oh holde maid , erfüllen mich eure worte mit freude, wie sie schon lange nicht mehr mein einsam herz umwoben. nein nicht euer edles antlitz ist es, sondern das meinige , das viele nicht erfreut, gar schreiend wurde im angesicht meines antlitzes so mancher platz verlassen. ja es gibt orte an denen ehrsame bürger gescholten werden in meinem namen, nur ob des antlitzes. so sitzet tief der schreck bei einigen, so sie heute noch nicht mehr reden können ob des grauens das ihnen widerfahren. bedenket, was erscheinet wie der , der blendend und strahlend viele worte ersinnet zu eurem und meinem wohlgefallen, es doch auch sein kann der das blute erstarren lässt. welches labsal euer antlitz in mein armseliges leben fliessen lässt, welch zarte bande die herzen verknüpft, fein gewoben aus der sonne letzer strahlen , des mondes stummen lauf beschreibend die wege , zu gehen ich gewillt, hinauf zu jener kapelle, so erlebte ich doch den jammer meines anblicks allzuoft. bedenket dies und erfreuet euch dessen, was tief eingeschlossen in eurem lieblichen herzen nährt und wiederholt den wunsch, so werde ich eilen , und jenen zehnten einfordern der die wächter erblinden lassen wird. und wenn am ende des tages auch die berührung der herzen nicht zustanden komme, so ist es doch die güte eures herzens, die mich berührt und erhalten bleiben wird. wenn dann der moment erscheint wie das ende eines weges so will ich , der ich der lieblichen sprache nur unbeholfen mächtig mit den worten eines anderen sprechen :

Wenn worte überflüssig werden,
weil der augenblick bis an den rand
mit sinn gefüllt ist,

beginnt das leben unwiderstehlich
von sich zu erzählen und führt uns mitten hinein
in faszinierende geschichten -
wenn wir nur lauschen

so will dann wenn des herzens güte erhöret , die botschaft mir angetragen durch den boten elektron, so das die sprach nicht allzu fremd wirket, wenn eure lieblichen ohren es wünschet.

Euer Prinz

 

Sie:

Verzeiht, die lange Zeit ihr müsst euch warten, da mein Knecht schon viele Lenze alt, sein Mahlwerk geworden weich in den Jahren. Er stöhnt in jeder Stund da ich ihm meine neuen Zeile zutrage. Seid nicht erbost

Er:

prinzessin , deren langer zeit ich darbte , ungehört der feinen lieblichen worte aus eurem munde. so sei ihm verziehen dem knechte. und wenn ihr es wünscht werde ich ihm nur gutes angedeihen lassen, so das er wie ein junger spunde zum brunnen wandelt und euch untertan sei …..

Euer Prinz

 

Sie:

Mögt ihr euch meines jungen Knechtes bedinen, doch ists mir untersagt diesen beschwerlichen Weg ihn zu schicken, drum nehmt auch ihr den andern.
xxxxxxxxx@xxxxxxxxx.xx, verzeiht dies unsanfte Zeile.
Eure Prinzessin


Er:

prinzessin , ich versuchte ebenjene zu erreichen, doch die böse geister im lande elektron verwehrten mir diesen weg ob ihrer unkenntniss. haben böse geister genommen ihre hand um unkenntlich zu machen des herzens stimme ?
ein daemon antwortete mir auf mein gesuchen eurem knechte eine nachricht zu senden, welch trauer um wölkt mein gemüt.

Euer Prinz

 

Sie:

Dank auch eures Vertrauen, doch mag der junge Knecht mich nicht erhören, ich rief und läutete nach ihm, kann nur in die Dunkelheit seiner Kammer blicken, trotz der Kraft der vielen Mühlen mit dem mein Vater ihn besänftigt, so hat er doch seinen starren Kopf wie ein altes Waschweib.
Nun muss es doch der alte tun, es wäre sehr von Gunst, würdet ihr eure Bemühungen an ihm gedeihen lassen, er ist eine gute Seele, doch für die Wege meiner neunen Leidenschaft nicht zu belasten. Er war mein Schreiber in schwerster Not und nun verlassen ihn die Kräfte, noch nicht einen Mond bat ich um diese Dienste, doch ist zu viel und gar eine Beleidigung seiner Weisheit.
In tiefer Zuversicht Eure Prinzessin

Er:

so sagt dem meinigen knechte , ob das ziel seiner bemühungen doch wirklich jenes ist : xxxxxxxxx@xxxxxxxx.xx oder vielleicht doch ein anderes ? mein knecht immerfrisch und geheget durch meine wissende hand , sprach, das er ob nord oder süd, west oder ost, eure festung nicht erblicken konnte. er erschrak ob der DAEMONEN die ihn ereilten und mit grabesstimme ihn zur umkehr bewegten. meine knecht derer wege viel bereist würde seinen herren niemals belügen , die heilge gelübde wiederholt er zu jeder drittel stunde. so sprecht auf welchem weg ich meine kraft und mein wissen euch angedeihen lassen kann …..

Euer Prinz

 

Er:

oh holde prinzessin , erfurcht erschauernd vernehme ich kunde eines ihrer gehütesten geheimnisse, um deren der ritter viel gebuhlt, so sei es meine aufgabe selbiges preiszugeben, gebt eurem knechte die gabe , die beflügelten worte zu senden an ‘xxxxxxxxx’ in der festung ‘xxxxxxx’ in den ‘de’utschen landen so erreichen mich eure worte ohn’ unterlass.

Euer Prinz

 

[pause]



Er:

prinzessin , eines tages im verflossenen jahr , kam ein weiser aus dem morgenlande zu mir in meine festung und brachte gar seltsame zeichen mit. “Siehe”, hob er an zu reden,”siehe welche wunder ich euch zeige, Wunder die eure stimme an jeden Ort bringen werden”. bevor ich ihn der lüge strafen konnte, bereitete er ein tuch vor mir aus , und zog aus seinem gewande eine schwanene feder. der weise nahm die feder und führte sie auf dem tuche , und gar schwungvoll erschienen seltsame zeichen auf dem tuche. “Schau, edler Herr, nennt diese 4 Zeichen eurem knechte und er wird reden mit des geistes stimme , und bringen eure wort zu einem anderen knechte”, sprach er und zeigte auf das tuch. “Versprecht, es sorgsam zu behüten das geheimnis” und verschwand.
Prinzessin, so will ich mitteilen, ungeachtet der worte des Weisen ebenjene zeichen die er darniederlegte mit den worten “Nimm jene 4 und und lese sie einmal vorwärts und einmal rückwärts so wird deine stimme ertönen.” Diese Zeichen nenne ich Euch Prinzessin sie in ihrem herzen zu bewahren meine hoffnung ist.

X X X X

Euer Prinz

 

[ende]

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