the last trip 2k6
[2006/12/20 ,22:00 budapest]
dies ist meine letzte reise in diesem jahr und sie geht wieder nach israel. ich fange an das land tatsächlich zu mögen , aber der hauptgrund ist doch tatsächlich der , das dies mein erster echter weihnachtsurlaub ist seitdem ich die schule verlassen habe. was bekanntermassen ja in anbetracht meines alters noch unter kaiser wilhelm gewesen sein muss. vor zwei tagen haben wir bella’s erreichen meines unaussprechlichen alters noch gebührend , wenn auch zu kurz gehuldigt. 29 (K) wird man ja nicht alle tage. wir sassen entspannt bei don alfio oder afio, was zugegebenerweise auch egal ist den keiner der inhaber heisst auch nur annäherend so. was aber wie gesagt nichts zur sache tut. es gab reichlich zu essen und einen fast guten vorzüglichen tafelwein, was meine aussage mit dem billigen wein und dem nicht mehr vorhandenen genuss desselben ebenfalls revisionsfähig macht. aufgrund der bekannten umstände die bella’s freund zum frühzeitigen aufbruch nötigten, denn bitte, 11 uhr am nachmittag ist ja keine zeit ein 29 (k) jubiläum zu beenden, war ich spgar recht schnell zuhause. achja, natürlich nur dank der unterstützung von babett, der lachen ich von diesem abend an, wohl mit ins grab nehmen werde. bella brachte mich vorhin noch zum flughafen und auch sie machte nicht unbedingt einen ältergewordenen eindruck , sondern wirkte dank ihres unverwechselbaren organisationstalents wieder mal komplett gehetzt. somit vergass sie auch mich zu unterrichten das auf ebenjenen beifahrersitz, der für mich bestimmt war, etwas wie aftereight sticks lag. nun nach der fahrt zum flughafen hatte sich dieser stick in seine bestandteile aufgelöst und sorgt seitdem für eine, nennen wir es abenteuerliche farbe an einer stelle meiner hose, die besser nicht diese farbe an dieser stelle haben sollte. nun, im moment sitze ich darauf, aber irgendwann muss ich wieder aufstehen, leider
komischerweise war diesmal in den letzten 2 tagen vor der abreise eine heltik in meinem alltag zu verzeichnen, die es so auch noch nicht gab , aber vermutlich bin ich sonst immer an tagen geflogen , die eher die grenze zum wochenende darstellten. somit war durchaus hektik zu vermerken. in meiner wahrscheinlich durch altersdemenz bedingten vergesslichkeit (soviel trinke ich ja nun nicht mehr) habe ich meinen abflug auch deutlich zu früh angesetzt , was mir 2 entspannte stunden in warte position auf dem flughafen tegel einbrachten, diesmal in einem entspannten gespräch mit zwei schweizern, die nach london flogen um ein rumänisches geschäft anzukurbeln (waren das jetzt zuviele widersprüche auf einmal?). der flug von berlin nach budapest verlief so wie jeder kurze flug , mit der ausnahme, das eine glutäugige, kurzhaarige ungarische stewardess es gut mit mir meinte und mir auf den 70 min eine ganze flasche merlot kredenzte und aufgrund des füllstandes des fliegers (11 passagiere) die meiste zeit neben mir sass und locker plauderte. aber mit dem nachtei lden alle stewardessen haben, sie war mindestens anderthalb köpfe grösser als ich. vielleicht sollte ich anfangen mich in flugzeugen geborgen zu fühlen ? auf alle fälle hatten wir ne menge zu lachen und der flug war leider viel zu kurz. das letzte mal mit air italia war der kaffee schlecht , diesmal gab es erst gar keinen, aber dafür einen richtig guten merlot. welcher auch dafür verantwortlich ist das ich jetzt manchmal gut danebentippe. wie im richtigen leben halt.
wenn ich es mir richtig überlege , dann sollte ich öfters mit malev fliegen , denn ich schreibe dies bei einem richtig guten espresso (ungarisch), ja , kein latte (ich konnte die maschine nicht bedienen, bzw. mir geht das ungarische wort für “latte macchiatto mit zimt” nicht flüssig über die lippen) in einem restaurant auf dem flughafen kelenföld ferehegy und komme mir vor wie in einem werbespot für nike. um mich herum nur gut aussehende menschen, allen voran recht viele ungarinnen, was wohl an der lage des restaurant liegen mag. und (danke!) keine rabbiner, nix, niente, was mir die hoffnung gibt, im anschlussflug entspannt vor mich hinratzen zu können ohne diesen duft von kosheren essen in der nase. warten wir es ab. achja , man kann hier rauchen und es sitzt sich bequem, was also will man mehr, wenn man vor dem weihnachten in deutschland flieht? und hier ist es tatsächlich so ganz unweihnachtlich, nicht mal eine kleine tanne oder lichterkette, dafür eine durchaus erotisch ansprechende werbung für t-mobile (sollten sie auch mal in deutschland versuchen, dann wäre base vermutlich schon pleite; wer will nur diese unsäglichen singenden männer immer wieder sehen).
so wie diese reise losgeht, so stelle ich mir den anfang eines guten urlaubs vor, entspannt und durchweg gut drauf, man könnte sogar sagen mit richtig guter laune und gerade eben setzt sich ne ungarin neben mich und textet mich zu. was bleibt einem da noch anderes übrig als zu lächeln
in fünfzi minuten geht mein anschlussflug und in 5 stunden bin ich da … ist wohl etwas weiter als via milano aber das ist mir sowas von egal … pure relaxing
nachtrag:
ich muss an roland denken, und an die tatsache, das er morgen begraben wird. und wenn ich es jetzt und hier nicht anders zeigen kann, ich trinke ein bier marke “leffe” auf sein wohl. auch wenn er es nicht getrunken hat , so doch im gedenken an die gemeinsamen abende bei renata im cafe “leffe” in neu-anspach….. und nebenbei bemerkt , es schmeckt gruselig, aber der gedanke zählt nichts weiter ….. und jetzt gehts zum boarding ….
[2006/12/21 4:09 dt.zeit]
ich bin angekommen! der flug war angenehm, die reisebegleitung durchaus unverständlich weil französisch, das essen geniessbar und die zweite flasche rotwein drinne. der flieger war zwar voll, aber die strecke über budapest ist kürzer als via milano somit kann man es als durchaus angenehm bezeichnen. ich werde mir noch nen drink machen und dann irgendwie ratzen. später mehr. gute nacht.
[2006/12/21]
nachdem ich mitten in der nacht oder besser am frühen morgen ankam, und der rotwein aus dem gut des istvan szabo seine angestrebte wirkung nicht so richtig verfehlte, habe ich den halben tag verpennt. nein kein jetlag, ich war einfach nur zu lange wach. danach habe ich angefangen, mich mit der mir aufgetragenen aufgabe zu beschäftigen die aber viel zeitintensiver ist als geplant. der vorteil ist der, das ich nicht unbedingt daneben sitzen muss um zuzuschauen wie gigabytes an daten von einer maschine zur anderen übertragen werden.
abends kam micha noch mal kurz vorbei und auch ihn hat etwas wie eine erkältung befallen, also blieb er nicht lange. die nächte hier sind mittlerweile recht kühl, also die nummer mitten in der nacht ans meer rennen fällt aus, soviel ist sicher. tagsüber scheint die sonne und es sind angenehme 25 grad mit einem leichten wind und ich würde fast sagen so ungefähr ist mein idealwetter.
krieg hat hier schon wieder irgendwie pause oder besser er ist direkt nach gaza reingezogen. hier sind keine soldaten mehr und auch keine panzer, und man hört auch nicht mehr die granateneinschläge. nicht das ich sie vermissen würde, nein sicher nicht! nur kommt mir dieser krieg oder besser das vereinzelte aufflammen desselben eher so vor , als ob man sich hier nur die birnen einschlägt wenn nicht gerade feiertage sind. ist eigentlich praktisch, letztes mal war neujahr und jetzt , habe ich mir sagen lassen ist chanukkafest schon seit ein paar tagen (warum erinnert mich das jetzt an ben stiller?) und da wird halt die besinnliche zeit gefeiert. mein taxifahrer der mich von tlv nach ashqelon fuhr meinte es mit einem schmunzeln, das man eigentlich vom krieg so sprechen könnte wie von normaler arbeit: am shabat und an feiertagen , egal welchen, wird halt nicht geschossen. das ist doch eigentlich recht praktisch und hätte in anderen kriegen viele verluste verhindert. vielleicht sollte sich george dabbeljuh mal ein beispiel nehmen.
es gab einen wunderbaren schwertfisch zum abendessen, nein keinen ganzen, so ein ding wiegt 400kg , nein, nur einen kleinen teil der schwanzflosse , was zwar immer noch 5 kg auf die waage brachte. und es war hammer lecker , und ich konte mich wieder nicht zurückhalten
aber es sind ja proteine bis zum umfallen und nach zwei stunden hätte ich das gleiche noch mal essen können, was aber nicht ging
[2006/12/22]
das wetter hat sich erheblich verschlechtert, will heissen, es hat angefangen zu regnen. was nun das dritte mal dieses jahr sein soll. mir ist es egal , ich habe noch ne menge zu tun, wobei sonne eher hinderlich wäre als förderlich. wir waren einkaufen abends beim ortsansässigen russen um wieder lecker käse und paprikaschinken zu holen. ich könnte mich in das zeug reinlegen, weil es so lecker ist. es gab dann auch ein typisch trotteliges teil von mir, weil ich wieder mal komplett meine hand-augen-koordination nicht in die reihe bekommen habe oder besser, mich bekloppt angestellt hab: im regal wo die milch drinne steht, gibts es auch frischen frushctsaft im litrigen pack. leider reicht meine normale körperhöhe nicht so ganz an das regal mit den säften (ja ich bin halt nen kleiner) so das ich mich recken musste um mal so ein ding rauszunehmen und zu schauen was für eine sorte es denn wäre. da johannisbeere nicht direkt in meinen prefierierten saftselktor passte , wollte ich das ding wieder reinstellen, was insofern auch gut ging, bis zu dem moment wo ich es loslies. die vermeintlich sicher stehende plastikflasche folgte dann gemäss ihrer masse dem zweiten kernsatz von sir isaac , wobei ich mir denke, das die beiden niemals voneinanderhörten, um dann mit der eleganz eines ziegelsteins in die im unteren teil des regals aufgeschichteten eierpackungen (12 stück/pcs) einzuschlagen. und ich folgte der ehernen regel aller deutschen technicker-> hast du mistgebaut ? -> ja -> hat es jemand gesehen ? -> nein -> dann verpisse dich schnell ……
ich fange langsam an mich zu erholen , und vor allem zu entspannen, was ja wohl recht wichtig ist wenn man es denn will …..
der regen wird zu einem richtigen gewitter ….
warum sollte ich davor gefeit sein ? ich bin nicht kugelsicher, kann auch nicht über wasser laufen und sonst auch keine wunder vollbringen. doch ich sollte in der lage sein, einen rechner zu bedienen. hiermit behaupte ich das gegenteil, denn dieser mein rechner hat sich entschlossen, doch nicht so zu handeln wie ich es ihm anbefahl. nein, in einer nacht und nebel aktion (pure vermutung meinerseits) vollführte er ein update und dieses update killte meine daten, die sich auf einer entsprechenden partition befanden. zu diesen daten gehörte leider mein gesamtes fotomaterial und mein text, der jetzt eigentlich hier stehen sollte …
also ist alles was ich jetzt schreibe nicht in der zeit des urlaubs entstanden sondern erst im nachhinein, was aber auch nicht schlimm ist.
ich glaube die letzte eintragung war irgendwie vom 23ten und jetzt ist leider schon der achte des neuen jahres.
aber ich hatte mir ja auch urlaub vorgenommen und es gab somit weder geplante noch ungeplante ereignisse die irgendwie erwähnenswert sind. mal abgesehen davon das ich seit langer zeit wieder mal vernünftig geschlafen habe, lange und ausreichend und, was nicht weiter erwähnenswert ist, allein. es war ja nun schon das wiederholte mal das ich dort war und es gibt immer noch dinge die immer wieder neu und ebenso befremdlich sind.
das zweite ist die tatsache, das wenn etwas irgendwie fertig gestellt wurde, dann wird es so gut wie nicht gepflegt. es ist echt komisch anzuschauen, wie zum beispiel die allseits sichtbaren denkmäler an den immerwährenden krieg gehegt und gepflegt werden und auf der anderen seite, meistens nur einen steinwurf entfernt ein ebenso neu geschaffenes gebäude enorm schnell verfällt. in askelon betrifft das die neue marina, eine art freizeitpark mit wasserrutsche und allem möglichen, gemäss der tafel am eingang gerade mal zwei jahre alt und dennoch richtig verrostet und vergammelt, kein normaler mensch würde diese rutsche runterrutschen (selbst ich nicht). vieles hinterlässt einen eindruck als ob man marzahn angefangen hätte zu bauen und der mitte des zweiten hauses mit dem dritten angefangen hat.
ich durfte mir ja auch mal das werk anschauen, die FAB 28 von intel in quirat gat. dort werden ab juni 08 die ultimativen chips hergestellt die der konkurrenz das fürchten lernen sollen. ich habe auch ein paar bilder gemacht, werde die hier aber nicht zeigen, weil es dann sicher megger vom meister geben wird. aber die art und weise wie dort das werk gebaut wird, lässt einem daran zweifeln, das es jemals a) richtig produzieren wird und b) das man das tatsächlich als werk des marktführers bezeichnen kann. ich habe selten auf einer baustelle soviel dreck gesehen, wo eigentlich keiner sein sollte, soviel installationen die nur temporär sind , weil irgendwas nicht pünktlich fertig wurde. ich halte nicht viel von der sprichwörtlichen deutschen gründlichkeit und ordnung und planung, aber das bild das sich dort bot , schrie förmlich nach der deutschen bürokratie. nun, intel kompensiert die entstehenden kosten vermutlich aus der portokasse, aber das sagt ja nix aus. allenthalben war es schon interessant zu sehen, wie aus dem nichts eine fabrik entsteht. deren produkte irgendwann auch mal in meinem rechner landen. und ich will jetzt nicht spock zitieren.
zurück zu land und leute. ich hatte ja vorher schon mal erwähnt, das tami auch eine jüdin ist, und ich kann nur immer wieder betonen, das sie eine sehr wohltuende ausnahme vom dortigen landesdurchschnitt ist, und das in jeder beziehung. leider ist das alltägliche leben dort von so ganz wenig freundlichkeit durchzogen, das es einem angst macht. nicht das es keine freundlichen menschen dort gibt, man muss sie nur suchen. in dem restaurant in dem wir jeden tag waren (und es war dort wirklich gut, nicht das man sich wundert, das ich es sooft erwähne) meinte der mann hinter dem tresen, avid, auf meine frage hin, warum denn überall so wenig menschen lächeln würden, es aber hier anscheinend doch ging. “they smile , cause they have to!” eine solche aussage ist schon fast exemplarisch zu nehmen, denn mir begegneten immer nur menschen mit einem durchaus als verkniffen zu bezeichnenden gesichtsausdruck. und wie zum beweis, wird jeder scherz an der falschen stelle sofort geahndet. falls jemand mal hinfährt, versucht nicht, zu offiziellen seiten hin einen scherz zu machen, also nicht zu polizei oder militär oder sonstigen security menschen. das was nett gemeint ist kommt *nie* so an, ganz im gegenteil am flughafen kann ein witz so nebenbei locker mal eine stunde mehr zeit ausmachen, egal ob bei ein- oder ausreise. das soll nicht heissen, das die israelis humorfrei sind, nein sicherlich nicht, nur diejenigen die aus freien stücken einfach mal so ne runde lachen, die muss man echt suchen. nein, dort ist der kürzeste weg zwischen zwei menschen sicherlich nicht ein lächeln.
silvester, oder besser new years day. im weitesten sinn gilt das für weihnachten gesagte ebenso für silvester. keine knallerei, keine böller kein dreck auf den strassen, mal von dem dreck durch den regen abgesehen. dafür ein wirklicher schöner abend mit schönen menschen bei einem sehr schönen essen im luna, und ja, obwohl es für die mädels sicherlich stress hoch zehn war , sie lächelten tatsächlich, allen voran annat in sivian
. wir liessen den abend in der marina ausklingen bei karaoke auf hebräisch in einer art disko, was auf alle fälle eine echt lustige, zumindest komische, erfahrung war.
la luna. der mond. oder vielleicht das beste restaurant am ort, halt in ashqelon. gefunden per zuruf weil einer meinte, dort würde es ganz passables essen geben. es war mehr als nur passabel, wenn man von pasta und irgendwelchen elefantenpoppeln absieht. in der zeit haben wir die marina ausgiebig getestet und zwei restaurants, das “luna” und das “meat me”, welche sich eignen wenn man etwas essen möchte, das mal eltern hatte. das “meat me” hat das programm im namen, fleisch bis nix mehr geht, gelegen mitten im russenviertel, gleichzusetzen mit chinatown in fresno. ein ort wo kaum noch eine beschriftung auf die ortslage hindeutet, sondern es mehr oder weniger englisch/kyrillisch zur sache geht. der laden selber ist in zwei zonen aufgeteilt self-service und foreign-service, beide unterscheiden sich durch ausleuchtung und anwesenheit von kellnerinnen. sortiment, sofern man davon sprechen kann, beschränkt sich auf fleisch in allen formen farben und vor allem menge. was es auszeichnet ist vermutlich auch das grösste manko, 24/7 service fordert seinen tribut, in dem fall an die nicht vorhandene atmosphäre. ddr mitropa gaststätten im dicksten winter waren noch am ehesten mit zu vergleichen. sinnigerweise auch die preise, die von allem was ich bis jetzt erlebte, die meiste bodennähe hatten, zwei personen, essen bis zum anschlag, für 30 € pp. und einen türsteher wie vor einem bordell. wir waren nur einen tag dort , das das luna am shabat geschlossen hat, aber der laden war voll bis zum abwinken. man fühlte sich beim betreten, als ob man den ohnehin obskuren kulturkreis verlies und einen noch bizarreren betrat.
das luna wiederum stellt vermutlich das andere ende der möglichen skala dar, obwohl der anblick der aussenmauern einen zwiespältigen eindruck hinterlassen und eher etwas in der art einer betriebskantine vermuten lassen. umso grösser war die überraschung beim betreten der location, ein als durchaus edel zu bezeichnendes ambiente , vielleicht ein wenig überheizt, aber ansonsten sauber und gepflegt. der zweite aha-moment trat beim studium der karte auf. obwohl der laden (wie ich im nachhinein erfuhr) vollständig kosher geführt wurde, gab es wirklich schmackhaftes essen und sehr gute weine. irgendwas vom golan, und ne mixtur aus bordeaux und merlot, aber süffig und vor allem ohne entsprechende rotwein nachfolgen, ich bin ja verwöhnt wie ich schon woanders mal erwähnte. die karte ist übersichtlich und mal von den o.a. ausnahmen abgesehen, ist jedes essen ausreichend (selbst für mich) und wohlschmeckend. diese erkenntnis führte dazu das wir nun jeden abend in diesem etablissement verbrachten, was aber auch an der zahlreich vorhandenen bedienung lag die ausnehmlich englisch sprach, in meinem fall durchaus als vereinfachung bei der bestellung zu sehen. leider sind durch oben angegebenen totalschaden an meinem verlängerten gedächtnis die bilder im nirvana verloren gegangen. ich hoffe ich bekomme noch was zum nachreichen. dies sei durchaus als empfehlung zu verstehen, wobei ich denke, das ein normaler mensch weder in israel , noch in ashqelon urlaub machen würde, und selbst wenn, die website gibt dank fehlender übersetzung auch keine wegbeschreibung kund.
p.s. die bilder sind alle an einem tag im januar entstanden der dadurch glänzte, das es tatsächlich matsch regnen kann, denn wüstensand, kalter wind und regen in unmengen erzeugen fliegenden matsch, bei 6 grad durchaus unangenehm.

[...] und ganz woanders. nämlich hier. [...]
21. Dezember 2006 @ 04:17
[...] so, als eine art gedankenprotokoll ist jetzt der bericht des trips fertig. wer lust hat lese hier und mache sich seine eigenen gedanken über die up’s-n-down’s macht. und wenn ich so schreibe , dann denke ich an tami und muss lächeln, denn gewisse aussagen lassen schon eine interpolation zu, die selten positiv ausfällt aber immer mit einem lächeln verbunden ist und einem das feeling eines dackels in der heckablage nahelegen kann. vom vielen kopschütteln habe ich schon manchmal ein scharnier im genick. aber in der zusammenfassung sei gesagt, wer das risiko nicht scheut und darauf gefasst ist das das unmögliche passieren kann, dem sei es empfohlen, alle anderen buchen woanders hin, zu dieser zeit irgendwo was mit mehr sonne und vor allem feuchte nur von unten …. [...]
12. Januar 2007 @ 19:34